Erleben Sie am Samstag den 26.04.2025 die Schönheit, Kraft und vor allem den Humor der sächsischen Sprache, wenn es 19.00 Uhr in der ehemaligen Brauerei auf dem Schlosshof Döben heißt: „Zum Schwure räckten se de Hände, daß bald de Dirannei zu Ende.“ Das Leipziger Schillervereinstheaters präsentiert ihnen, unter der Regie von Margarete Cane ein Programm der Klassiker auf sächsisch und Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“ nach Lene Voigt.
Auf ihre unvergleichlich humorvolle Weise hat die Leipziger Mundartdichterin Lene Vogt vor genau 100 Jahren die deutschen Klassiker auf sächsisch interpretiert und nochmals unsterblich gemacht. Ob nun ganze Dramen oder Balladen. Stark verkürzt und urkomisch verzücken diese Texte noch heute das Publikum. Lassen sie sich verzaubern von einer flotten Inszenierung des Wilhelm Tell. Genießen sie die „Dichtgunst“ vom „Erlgeenich“ bis zum „Mädchen aus dr Främde“. Vielleicht kommt man dann im Nachgang auf die Idee, sich einmal die originalen Vorlagen anzusehen? Genau das ist die Absicht, die das Ensemble vom Schillervereinstheater verfolgt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, um eine kleine Spende wird gebeten.
Besetzung:V.l.n.r.: Dietmar Schulze, Dagmar Bleul, Steffen Grosser, Maria Hüttig, Hansjörg Rothe.